
Someone equal pronoun – so sagt es mir das dictionary und unterstreicht gleich mal meine persönliche Meinung zur Wichtigkeit des „someone“. A person of importance, so sehe ich das auch und es ist trotzdem gut so, wie es ist. Mein Ausflug in die schönste Stadt der Welt sollte eigentlich ein Katalysator für meine Stimmung und mein Gemüt sein und mich mal wieder Richtung Horizont kicken, doch weit gefehlt, ich bin, trotz Termindrucks ziemlich entspannt. Stressresistent würde ich das nicht gerade nennen, aber irgendwie schaffe ich es meistens ganz gut mich zu entspannen, auch wenn es eng wird.
Der heutige Morgen ist, nach endlos scheinenden Wochen voller Regen und grauer Tristesse mal ein kleines Highlight in der Epoche Mai in diesem Jahr. Es ist zwar wolkig und nur ab und an erahnt man die Sonne, aber das muss wohl so sein, denn es ist hier eben so. Kaltes Gemüt? Nein, eher Temperament des Nordens. OK, ich gebe zu, diese Zeilen entstehen gerade, weil ich mich von Musik dazu verleiten lasse und die Geschehnisse aus Gesang und meiner Wahrnehmung vergleiche… Ich genieße die morgendliche Stille, bedingt durch Müdigkeit und Wahrnehmungsverschluss. Nach der entspannten Fahrt mit der S-Bahn nun im Metronom, hier wird es aber eher hektischer, die Gemüter erwachen und checken wahrscheinlich das es doch Richtung Arbeit geht und die Flucht in den Halbschlaf, den man meist in der Bahn genießen kann, vorbei ist. Ich vermute wir erreichen gerade die Small Talk-Phase und es wird sich über den gestrigen Abend oder die ersten Geschehnisse des heutigen Morgen ausgetauscht. Wie war der Film? Eine von vielen Fragen, die ich aufschnappen musste, nein durfte. Und ich frage mich gerade was andere denken die Gespräche Dritter mitbekommen. Denn meine Gedanken zielen eher in eine negativere Richtung ab und ich frage mich, wie man sich dieses oder jenes antun kann.
Jetzt hilft nur noch Musik, oder ich falle wehrlos in einen Zustand der lauschartig (nein ich höre gerade nichts von den Fanta4, aber dafür steigt im Zug gerade Ei-Geruch auf, lecker, bitte bitte, lass es wirklich Ei sein) meine Gedanken verschiebt, um aufnahmebereit zu sein, damit mir kein Detail der semi-wichtigen Themen meiner mitfahrenden Sitzbegleitungen entgeht. Aber dennoch bin ich nicht ganz so entspannt wie eingangs behauptet vermutet und wahrscheinlich denken die Leute um mich herum auch komisch, fragen sich, wie man morgens schon den Drang haben kann, die Tasten seines Notebooks zu drücken und womöglich schon vor der Arbeit zu arbeiten.
Tags: Arbeit, Gedanken, Gesellschaft

